Wir sind dann mal weg!! :)

Reiseblog von Sonny und Andrea

 
07Dezember
2012

Spot X - Surfcamp (05.12. - 07.12.)

Am naechsten Morgen fuhren wir mit dem Shuttlebus zur Greyhoundstation und warteten auf unseren Bus nach Spot X. Irgendwie wollten wir beide noch nicht weg von Byron Bay, freuten uns jedoch trotzdem auf das Surfcamp. In Spot X angekommen haben wir sofort ein nettes Maedchen aus Holland kennengelernt. Wir hatten dann zu Dritt ein Zimmer, das sehr nett war. Am Nachmittag gingen wir dann nur noch zum Strand und genossen anschliessend das Essen im Camp. Es war super. Nach dem Essen haben wir ein Maedl aus der Schweiz getroffen, mit der wir uns ebenfalls auf Anhieb super gut verstanden hatten. Sie beschloss dann sofort mit uns die Reise nach Neuseeland und in den Westen anzutreten.

Am ersten Morgen weckte uns einer der Surflehrer um 7 Uhr. Da es nicht moeglich war die Raeume abzuschliessen, hatten wir keine Chance ihn zu ignorieren :-) Also gingen wir frisch und munter zum Fruehstueck. Um halb 10 startete dann unsere erste Surfstunde. Zuerst machten wir eine halbe Stunde Theorie und dann ging es ab zum Strand. Nach einigen Trockenuebungen auf dem Brett, gingen wir ins Wasser. Es funktionierte eigentlich recht gut. Da die Gruppe jedoch viel zu gross war und wir alle auf einen gewissen Platz bleiben mussten, war es sehr gefaehrlich. Man musste immer aufpassen, dass man das Surfbrett der anderen nicht auf den Kopf bekam und vorallem niemanden ueber den Haufen fuhr. Nach 2 Stunden paddeln und einigen gelungenen Surfversuchen, waren dann die 2 Stunden viel zu schnell zu Ende. Wir assen zu Mittag und beschlossen uns zu Dritt Surfboards auszuleihen, um am Nachmittag Fotos zu machen und das Surfen zu ueben. Es ging wirklich gut, vorallem war es nicht mehr so gefaehrlich, da wir nun genug Platz hatten. Nach 2 Stunden waren wir dann jedoch fix und fertig und konnten das Abendessen kaum erwarten. Nach dem Essen versicherte uns das Maedchen aus der Schweiz dann, die Reise mit uns in den Westen und nach Neuseeland anzutreten :) Voellig K.O. vom Surfen gingen wir dann ins Bett, denn am naechsten Tag war wieder um 7 Uhr Tagwache.

Der zweite Tag im Surfcamp war sehr anstrengend. Da wir alle einen Muskelkater vom Vortag hatten, war es schwieriger die Wellen zu reiten. Nach dem Fruehstueck machten wir einige Aufwaermuebungen am Strand und dann starteten wir fuer 2 Stunden ins Wasser. Die Wellen waren ziemlich hoch und es regnete. Trotzdem war es wieder ein super Tag und wir hatten wieder einige gelungene Surfversuche. Nach dem Mittagessen traten wir dann voellig geschafft und mit einem Muskelkater die Reise nach Sydney an.

Von wo aus unser Flug am naechsten Tag nach Darwin ging.

05Dezember
2012

Byron Bay (01.12 - 05.12.)

Um 12 Uhr Mittags erreichten wir Byron Bay. Unser Hostel hiess Arts Factory und war ein bisschen ausserhalb der Stadt. Wir fuhren mit unserem Shuttle Bus zum neuen Heim und checkten in ein 6-Bett Zimmer ein. Die Atmosphaere und die Leute waren einfach super. Es war eindeutig das beste Hostel, das wir bisher auf unserer Reise gesehen haben. Am ersten Tag gingen wir in die Stadt und zum Strand. Der Strand war wunderschoen. Am Abend sassen wir im Campervan von 2 Englaendern, die wir in Brisbane kennengelernt hatten. Wir waren 7 Leute und hatten ziemlich viel Spass im Bus, natuerlich war mal wieder der Goon dabei.

Am naechsten Morgen starteten wir unsere Tour nach Nimbin. Unser Bus hiess Grasshoppers und sah aus wie ein richtiger Hippie-Bus. Die gesamte Fahrt war sehr witzig, da wir einige Schweizer kennengelernt hatten und laute Musik durch den Bus droehnte. Zuerst fuhren wir zu einer Aussichtsplattform, wo man einen Wasserfall ohne Wasser sehen konnte. ^^ Hier wurde Andrea erstmals ein bisschen mulmig, als sie die Hoehe sah musste sie sofort an ihren bevor stehenden Skydive denken. Danach fuhren wir in das kleine Hippie-Dorf namens Nimbin. Es war ziemlich schraeg. Es gab ein Hippiemuseum, ein paar kleine Souvenirshops und Restaurants. Ansonsten war nicht viel zu sehen. Nach einer Stunde fuhren wir zu einem kleinen See, wo unser Guide dann das BBQ vorbereitete. Eigentlich war es ziemlich ekelhaft in das Wasser zu gehen, da es eine gelb-gruene Farbe hatte. Nach einer kurzen Abkuehlung genossen wir das gute Essen und starteten dann wieder den Weg zurueck ins Hostel. Den Abend verbrachten wir wieder alle gemeinsam im Campervan und im Cheeky Monkeys.

Ziemlich geschafft traten wir am naechsten Tag unseren Walk zum Leuchtturm an. Man konnte wunderschoene Straende, Surfer, Delfine und Schildkroeten sehen. Die Aussicht war ein Traum. Nach ein paar Schnappschuessen am Leuchtturm gingen wir zurueck zum Strand und doesten ein bisschen. Danach gingen wir muede zurueck ins Hostel und beschlossen den Abend gemuetlich im Zimmer zu verbringen, da am naechsten Tag Andrea's Skydive anstand. Andrea war sehr nervoes.

Am Dienstag war um 6 Uhr Tagwache und um 7 Uhr holte uns der Bus zum Skydivecenter ab. Andrea war im Gegensatz zu den anderen Tagen ziemlich entspannt. Als Andrea die organisatorischen Dinge erledigte, sass Sonny vor den Bildschirmen und schaute sich Videos vom Skydive an. Da es ziemlich cool aussah, begann auch sie zu ueberlegen ob sie es nicht doch noch machen moechte. Aus unseren Gedanken gerissen, verkuendete dann 10 Minuten spaeter eine Angestellte des Skydivecenter's, dass die gesamten Spruenge aufgrund der Windverhaeltnisse abgesagt werden mussten. Wir waren ziemlich geschockt, da sich Andrea jetzt richtig darauf gefreut hatte. Sie stornierte dann den Skydive, da es unser letzter Tag in Byron Bay war und beschloss es in Neuseeland zu machen. Und vielleicht wird es Sonny auch riskieren :-)

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Tallow Beach. Es war unbeschreiblich. Der Strand war wunderschoen und man konnte sehr guten den Surfern zusehen. Von weiter Ferne konnte man sogar einige Delfine sehen. Danach sind wir per Anhalter zurueck in die Stadt gefahren. Am Abend war im Arts Factory eine Talentshow mit guten Musikern unseres Hostels. Es war ein sehr witziger Abend. ^^ Wir beendeten den Tag dann im Cheeky Monkeys und gingen um cirka 1 Uhr nach Hause. Wir fuhren mit dem Hostelshuttle zurueck zur Herberge. Diese Busfahrt war ziemlich interessant.  :)

01Dezember
2012

Surfers Paradise (28.11. - 01.12.)

Angekommen in Surfers Paradise waren wir erstmals etwas geschockt, als wir die ganzen Schoolies (Australische Maturanten) sahen. Wir waren genau in der 2. Woche der Maturareise hier. Es waren tausende 17 und 18 Jaehrige verteilt auf die ganze Stadt, und auf allen Hostels. Wir checkten in unserem Hostel - Islander Backpackers ein. Zum Glueck hatten wir ein Zimmer ohne Schoolies. DIe Leute waren recht nett. Es waren 3 entspannende Tage. Wir gingen jeden Tag durch die Stadt, waren am Strand und die Abende verbrachten wir mit Goon und ein paar Freunden in diversen Bars und Clubs. Am letzten Tag fuhren wir in das bekannte Outlet-Center von Surfers, dort trafen wir auch auf Santa Claus. :)

28November
2012

Brisbane (24.11. - 28.11.)

Nach der Partynacht im Peter Pans ging es dann am naechsten Tag weiter nach Brisbane, in die Hauptstadt Queenslands. Da wir bis jetzt immer in kleinen Oertchen waren, war es nun komisch als ploetzlich wieder Hochhaeuser zu sehen waren. Gott sei Dank war unser Hostel nicht weit von der Bushaltestelle entfernt. Das war aber auch das einzigst Gute daran. Ansonsten war das Hostel ziemlich ranzig und in unserem 8-Bed-Dorm erwartete uns ein widerlicher Gestank...  :( Deshalb hielten wir uns gar nicht lange im Zimmer auf und erkundeten am Nachmittag ein bisschen die Stadt. Wir steuerten gleich die Einkaufsmeile von Brizzy an.  :) Da Wochenende war, war auch bei der Lagoone ein sehr netter Markt. Am Abend machten wir uns auf den Weg, das Nachtleben von Brisbane zu erkunden. Zur spaeteren Stunde kamen wir ins Hostel zurueck. Doch leider konnten wir nicht schalfen, da sich ein Paerchen in unserem Zimmer vergnuegte.

Am naechsten Tag machten wir eine kleine Sightseeing Tour durch die Stadt und den Nachmittag liessen wir in den wunderschoenen Botanischen Gaerten ausklingen. Am Abend spazierten wir nach Chinatown.

Am naechsten Tag bekamen wir Besuch von einer Bekannten von Magnetic Island. Wir machten uns auf dem Weg zum Fluss und unternahmen dort eine Sight-Seeing Cruise. Danach konnten wir nicht wiederstehen und mussten einen kleinen Abstecher in die Queensstreet zum shoppen machen. Am Abend waren wir mit anderen Bekannten verabredet. Wir trafen uns zum Essen und machten anschliessend noch einmal die River-Cruise, diesmal bei Nacht. Man hatte einen super Ausblick auf die Skyline von Brisbane.

Den letzten Tag in Brisbane verbrachten Sonny und ich im beruehmten Australia Zoo von Steve Irwin. Mit dem Zug fuhren wir in Richtung Beerwah. Der Zoo war sehr nett, da viele Tiere einfach so frei herumhuepfen und man ihnen wirklich nahe kommt. Nach einem langen Tag wollten wir per Autostopp nach Brisbane zurueck, da wir uns das Geld fuer den Zug sparen wollten. Doch leider nahm uns niemand mit.  :( Zufaelligerweise kam aber der Greyhoundbus vorbei und da wir ja das Ticket haben, fuhren wir doch noch gratis.  :) Den letzten Abend in Brisbane verbrachten wir gemuetlich am Marktplatz, wo gerade der Christbaum aufgebaut wurde. Kaum zu glauben, dass in ein paar Wochen Weihnachten ist.

24November
2012

Noosa (20.11.-24.11.)

In Noosa angekommen erkundeten wir zuerst einmal ein bisschen die Stadt, um ein paar Erledigungen zu machen. Am Abend machten wir es uns mit Goon in unserem Hostel gemuetlich. Es war sehr nett, da wir wieder einmal einen Gitarrespieler im Zimmer hatten.

Am naechsten Tag mussten wir leider dann das Zimmer wechseln. Da wir erst am Nachmittag wieder einchecken konnten, verbrachten wir den Tag am wunderschoenen Strand von Noosa. Eigentlich wollten wir ja zu den Eumundi-Markets fahren, aber der Bus sprengte leider unser Reisebudget.  +gg

Nach dem einchecken machte Andrea einen Ausflug zum Look-Out. Sonny musste leider wieder aussetzen, da ihr Fuss noch immer nicht besser war. Vom Look-Out hatte man eine wunderschoene Aussicht auf Noosa und den kleinen Hafen.

Am dritten Tag in Noosa machte Andrea gemeinsam mit Jane eine Wanderung durch den Noosa-Nationalpark. Die Wanderung fuehrt an steilen Felsklippen vorbei und der letzte Teil fuehrte uns dann in den Regenwald, wo wir einige Tiere beobachten konnten. Den Nachmittag verbrachten wir in der Stadt.

An unserem letzten Tag in Noosa wollten wir eigentlich in den Zoo von Steve Irwin fahren. Da wir uns nicht sicher waren, wo der Shuttlebus abfuhr, riefen wir sicherheitshalber noch einmal bei der Agentur an. Doch leider war eine nicht sehr kompetente Frau am anderen Ende der Leitung und so verpassten wir dank ihr unseren Bus, da sie uns die falsche Bushaltestelle angesagt hatte...  :(

Eigentlich wollten wir dann an diesem Tag schon weiter nach Brisbane fahren, da aber alle Hostel ausgebucht waren, verbrachten wir doch noch einen Tag in Noosa. Diesen Tag nutzten wir dann wieder einmal fuer diverse Erledigungen. Beispielsweise haben wir einen Flug nach Perth gebucht und so unsere Reiseroute erneut erweitert.  :)

Am naechsten Tag ging es dann weiter in die Hauptstadt Queenslands: Brisbane

20November
2012

Hervey Bay - Fraser Island (16.11.-20.11.)

Um ca. 16:00 Uhr kamen wir dann im Palace Adventure Backpackers Hostel an. Da hatten wir dann gleich ein kurzes Briefing fuer unseren Trip nach Fraser Island und lernten unsere Gruppe kennen. Danach ging es mit dem Bus ab zum Bottle Shop, um uns reichlich mit Goon (australischer Fusl-Wein) einzudecken. Als alle alkoholischen Getraenke gekauft waren, fuhren wir alle gemeinsam zum Woolworth und teilten uns in Gruppen auf, um Essen zu kaufen. Nach ca. 1 Stunde Powershoppen im Supermarkt fuhren wir zurueck ins Hostel, machten unsere Sandwiches fuer den gesamten Trip und gingen ins Bett.

Der naechste Tag startete wieder mit einem Briefing, wo wir das 1.Mal auf unseren Guide Ian trafen. Seine Worte waren ziemlich schockierend, da er uns mitteilte, dass bereits eine Sturmwarnung im Umlauf ist fuer den 2. Tag, und es der schlimmste Sturm seit 6 Jahren werden sollte. Nach reichlicher Ueberlegung beschloss dann jedoch die gesamte Gruppe die Tour zu starten. Wir teilten uns auf insgesamt 4 Jeeps auf. Mit voller Ess- und Trinkbeladung fuhren wir dann im Konvoi zur Faehre. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir dann endlich auf Fraser Island an.

Da das Wetter noch nicht so schlecht war wie es vorhergesagt wurde, beschloss Ian am 1. Tag zum Lake McKenzie, zur Sandduene und zum Lake Wabby zu fahren. Die Fahrt war super. Man durchquert mit den Jeeps die gesamte Sandinsel durch Regenwaelder und Straende. Der gesamte Tag war ein Traum. Vor Abenddaemmerung fuhren wir dann zurueck ins Camp, das direkt am Strand war. Dort teilte uns Ian zu unserem Entsetzen mit, dass er bereits einen Inlandtaipan (giftigste Schlange auf der ganzen Welt) vom Camp entfernte. Wir bezogen zu 3. unser Zelt und die gesamte Gruppe begann zu Grillen. Nach dem Essen starteten wir mit saemtlichen Trinkspielen (Fuck the Dealer, Ring of Fire, I have never,...) und unser 4-Liter Goon neigte sich schnell dem Ende zu. Es war eine super Gruppe und ein sehr guter Zusammenhalt. Nach ein paar Stunden erreichten uns dann noch ca. 20 Leute vom anderen Camp, die mit uns feierten. Ein Freund von Ian spielte den gesamten Abend mit der Gitarre und sang fuer uns. Es war ein sehr schoener Abend. Wenn wir zur "Toilette" gehen mussten, hatte jeder einen Stock in der Hand und einen Buddy bei sich. Da ueberall auf der Insel Dingos sind, die sehr gefaehrlich sein koennen. Um cirka 3 Uhr Morgens gingen wir dann ins Zelt und schliefen 3 Stunden, bis dann wieder laute Musik aus dem Auto ertoente.

Es war der Wahnsinn aufzuwachen, mitten auf einem verlassen Strand (75 Mile Beach) Zaehne zu putzen und mit der gesamte Gruppe den Tag zu verbringen. Nach dem Fruehstueck fuhren wir dann mit den Jeeps den gesamten 75 Mile Beach ab. Zuerst zum Maheno Wreck, dann zum Indian Head und dann zu den Champagne Pools. Zum Abschluss dieses Nachmittages genossen wir noch die Abkuehlung im Eli Creek. Das ist ein Fluss mit 17 Grad Wassertemperatur. Da es eine ziemlich lange Strecke war, die wir am ganzen Tag zuruecklegten, hatten wir es ziemlich eilig vor Sonnenuntergang ins Camp zurueckzukehren.

Am Abend genossen wir dann wieder unser BBQ mit Goon. Nach ein paar Stunden gingen wir dann ins andere Camp, wo uns wieder Livemusik von Ian's Freund und 20 weitere Feierwuetige Leute erwarteten. Der Sturm war von der Insel aus ziemlich gut zu sehen und Blitze schossen ueberall vom Himmel herunter. Da es aber alles ziemlich weit entfernt war, war es fuer uns nicht gefaehrlich und so verbrachten wir einen weiteren Abend mit Trinkspielen und Song's von Andrew. Nach reichlichen Alkoholkonsum beschlossen wir, wegen einigen Vorkommnissen in der 1. Nacht im Auto zu uebernachten.

Am naechsten Morgen erwachten wir dann natuerlich wieder um 6 Uhr, da es im Auto sehr heiss wurde und die Dingos neben uns jaulten. Nach dem Fruehstueck fuhren wir dann in einen Regenwald und Ian erklaerte uns alles bis ins kleinste Detail. Danach liessen wir unseren Trip im Tea Tree Lake ausklingen, wo wir uns mit in Teebaumoel getraenkten Sand am ganzen Koerper einschmierten und Haare wuschen. Die meisten putzten sich sogar die Zaehne damit. Nach diesen herrlichen Tag und dieser Verjuengungskur ging es dann leider retour zur Faehre und dann zurueck ins Hostel. Den letzten Abend verbrachten wir alle zusammen in einer Bar. Am naechsten Tag ging dann die Reise fuer uns und ein paar Kollegen von Fraser weiter nach Noosa.

16November
2012

Agnes Water (14.11. - 16.11)

Um 23:40 Uhr ging unser Bus ueber Nacht von Airlie Beach Richtung Agnes Water. Zu unserem Erstaunen konnten wir im Bus sehr gut schlafen. Puenktlich zur Sonnenfinsternis  wurde Andrea wach, sie hatte zwar keine Brille dabei, konnte es aber trotzdem sehen.

Den ersten Tag in Agnes Water verbrachten wir am schoenen Strand, wo wir ein paar Leuten beim Surfen zu schauen konnten.

Am naechsten Tag hatten wir uns ein Fahrrad ausgeliehen um die Umgebung ein bisschen zu erkunden, ausserdem sind wir nach 1770 gefahren. 1770 ist ein kleines Oertchen wo Kapitaen James Cook das erste Mal in Australien im Jahre 1770 angelegt hatte. Leider waren unsere Fahrraeder schon ziemlich alt und die Gangschaltung funktionierte auch nicht mehr richtig.

Am Nachmittag hatte Andrea ihre erste Surfstunde. Sonny konnte leider nicht teilnehmen, da sie noch immer Schmerzen im Fuss hatte.  :( Zuerst hatten wir eine theoretische Einfuehrung und wir wurde ueber die Gefahren aufgeklaert. Ein bisschen eingeschuechtert von Haien und Quallen starteten wir dann Richtung Strand. Das erste Mal auf dem Surfboard zu stehen war einfach cool. :) Leider klappte es nicht so oft wie ich mir das vorgestellt haette, aber Uebung macht den Meister und wir haben ja noch ein paar Gelegenheiten zum Surfen.  :)

Am naechsten Tag ging es dann auch schon wieder weiter nach Hervey Bay von wo aus unsere Tour nach Fraser Island startete.

13November
2012

Airlie Beach und Whitsunday Islands (08.11. - 13.11.)

Am 08.11. fuhren wir mit dem Greyhound weiter zu unserer naechsten Station: Airlie Beach. Dies ist der Ausgangsort fuer die Segeltouren zu den Whitsundays. Zuerst verbrachten wir 3 Tage in Airlie Beach um ein paar organisatorische Dinge zu erledigen. Unter anderem buchten wir nun unseren gesamten restlichen Australien-Trip bis nach Melbourne. Dies war eine sehr spannende Angelegenheit, denn es war schon fast alles ausgebucht. Die Zeit im Reisebuero kostete uns sehr viele Nerven. Deshalb freuten wir uns nun sehr auf unseren Segeltrip zu den Whitsundays. Leider war die Wettervorhersage nicht gerade die Beste. :/ Am Sonntag gingen wir dann um die Mittagszeit an Bord unseres Segelbootes namens "Spank Me". Gleich darauf wurden die Segel gehisst. Zuerst gab es eine kleine Einfuehrung in das kleine Einmaleins des Segelns und wer wollte, konnte sogar mithelfen. Am ersten Tag steuerten wir ein paar wunderschoene Riffe zum Schnorcheln an. Leider ist zu dieser Jahreszeit die Saison fuer die giftige Boxjelly und wir mussten bei jedem Schnorchelgang einen "Stinger-Anzug" anziehen. Am Abend legten wir dann in einer schoenen Bucht an und unser Schiffkoch kochte uns ein leckeres Menue. Leider fing es dann zu regnen an und wir verbrachten den restlichen Abend im Schiffsinneren. Die Nacht war auch nicht gerade sehr angenehnm, da das Boot wild hin und her schwankte. Am naechsten Tag ging es dann nach dem Fruehstueck gleich zum Whiteheaven Beach, das Higlight unseres Segeltrips. Wir waren eines der ersten Boote und so waren noch nicht viele Leute dort. Zuerst bestiegen wir den Look-Out, wo wir einen wunderschoenen Ausblick auf den Beach hatten. Leider war gerade Flut und es war nicht so viel vom Strand zu sehen. Doch als wir dann am Strand waren, waren wir ueberwaeltigt vom schneeweissen und mehlartigen Sand. Es war einfach der Wahnsinn. Auch das Wasser dort war glasklar und wir konnten sogar ein paar Stachelrochen sehen. Nach dem Besuch am Whiteheaven Beach hatten wir wieder die Gelegenheit fuer ein paar Schnorchelgaenge. Unsere letzte Station war ein Strand der nicht aus Sand bestand, sondern aus den Resten der Korallen. Puenktlich zum Sonnenuntergang waren wir wieder auf unserem Segelboot. Nach dem Essen konnten wir an diesem Abend noch ein bisschen an Deck des Schiffes sitzen. Dies war sehr cool, denn wir konnten bei Dunkelheit die Fische beim jagen beobachten. Ausserdem war es eine sternenklare Nacht und so konnten wir sogar ein paar Sternschnuppen sehen. Diese Nacht an Bord verlief sehr ruhig. Doch puenktlich um 6:30 Uhr war Tagwache, denn unser erster Schnorchelgang stand bevor. Zuerst wollten wir gar nicht, denn das Wasser war sehr kalt. Doch dann raffte sich zumindest Andrea auf und zwaengte sich in den noch immer nassen Stinger. Das war echt ein "grausiges" Gefuehl. Das Riff war leider nicht so schoen und als ich dann noch ein Qualle sah, wollte ich wieder zurueck aufs Schiff. Die Rueckfahrt zum Hafen war sehr abenteurlich, denn wir mussten oft vor dem Sturm davonsegeln. :) Zum Schluss waren wir sehr froh, als wir wieder am Hafen von Airlie Beach waren und wir freuten uns auf eine Dusche, denn diese gab es leider auf dem Schiff nicht. *gg Am spaeten Nachmittag goennten wir uns dann einmal eine Pizza. *mmmhhh In der Pizzaria trafen wir auch ein sehr nette Oesterreicherin mit der wir uns am Abend auf einen Drink trafen, bevor unsere Reise nach Agnes Water/Town of 1770 weiterging.

08November
2012

Magnetic Island (05.11.-08.11.)

Am Morgen machten wir uns nach dem Fruehstueck mit der Faehre auf den Weg nach Magnetic Island. Wir nahmen unsere "Zimmerschluessel" vom gebuchten Tipi entgegen und erkundeten unsere Behausung. Wir fuehlten uns nicht sehr wohl, da genug Loecher im Boden waren, um Tiere anzulocken. Als wir uns ein bisschen eingerichtet hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Pic Nic Bay, um die Sonne zu geniessen.

Am Abend wollten wir eigentlich frueh ins "Bett", doch dann motivierte uns ein Barkeeper fuer BAR WARS. Wir waren mit 4 anderen in einer Gruppe und haben uns ziemlich zum Affen gemacht vor versammelter Mannschaft (und das nuechtern) - es war jedoch sehr sehr lustig. Die Maedls waren sehr nett und boten uns gleich einen Platz in ihrem Zimmer an, da wir beschlossen aus unserem Tipi auszuziehen. (Riessen Heuschrecke)

Mit Sack und Pack gingen wir zum Night Manager und holten uns die Schluessel ab. Die Nacht war jedoch nicht so gemuetlich wie wir gedacht haben, da jemand aus unserem Zimmer sehr betrunken "randalierte".

Am naechsten Tag gingen wir mit ein paar aus unserem Hostel den Forts Walk, wo wir Koalas in freier Wildbahn beobachten konnten. Nach dieser anstregenden Tour fuhren wir in der Mittagshitze nach Horseshoebay.

Nach einer angenehm-ruhigen Nacht, wollten uns zuerst Schnorchelsachen ausleihen - es war uns dann aber doch zu unheimlich in einem Meer wo kein Mensch drin war 100 Meter rauszuschwimmen und das Riff anzuschauen. Also lagen wir im Pool und warteten bis 2 Uhr, wo wir endlich unser Topless Car abholen konnten. Ein Junge aus unserem Zimmer hat das naemlich gewonnen und uns den Gutschein geschenkt. Am Anfang machte das Auto ziemlich Ruckartige Bewegungen und der Linksverkehr war auch sehr gewoehnungsbeduerftig. Nach kurzer Zeit hatten wir den Dreh heraus und fuhren zum Koala Park. Hier konnten wir ein Baby Krokodil halten, Schlangen, Kakadus und Koalas. Es war super. Das Highlight war die Voegelfuetterung am Schluss der Fuehrung. Unzaehlige Voegel verteilten sich auf unserem Koerper und wir konnten diese dann fuettern.

Danach sind wir zur Jeffrey Bay gefahren, um die Rock Wallabies zu fuettern. Diese waren sehr suess und es war ein nettes Erlebnis Wallabies in der freien Wildbahn zu erleben.

05November
2012

Townsville (03.11.-05.11.)

Nach dieser harten Nacht war es klar, dass wir wieder verschlafen hatten. Wir packten so schnell es ging unsere 7 Sachen zusammen und mussten uns ein Taxi zum Greyhound Bus Stop nehmen, da wir noch etwas alkoholisiert waren. Wir erreichten den Bus in letzter Minute. Die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden, wir bekamen jedoch nicht viel mit, da wir sehr gut geschlafen haben. In Townsville angekommen wurden wir vom Hausmeister unseres Hostels (Civic Guesthouse Backpacker) abgholt und zur Unterkunft gebracht. Als wir dort ankamen, waren wir positiv ueberrascht, da es sehr sauber war. In unserem Zimmer angekommen stellten wir fest, dass wir 2 Maedls in der Minderheit waren. Wir teilten uns den Raum mit 4 Maennern. (Alter: 3xjung und 1xalt) Da unser Hostel wieder einmal sehr weit ab  vom Schuss war, legten wir in den kommenden Tagen viele Kilometer zurueck. Am 1. Tag gingen wir an den Strand und zum Platz, wo man Meeresschildkroeten beobachten konnten. Am Abend wollten wir eigentlich noch etwas zu essen kaufen, der Supermarkt hatte aber leider geschlossen und so mussten wir voellig ausgehungert ein guenstiges Restaurant suchen.*gg*

Am naechsten Tag verbrachten wir den Nachmittag am Strand und am Markt und gegen 5 wanderten wir auf den Castle Hill, dem Hausberg von Townsville. Es war zwar sehr anstrengend, da der gesamte Weg nur aus Stufen bestand, aber der Ausblick war der Wahnsinn. Danach gingen wir gemuetlich ins Hostel und kochten uns wieder mal Spaghetti.

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